Mittwoch, 9. November 2011

put your hands in the air, ..and scream

entschuldigt, dass ich mich jetzt erst wieder melde. es ist so viel passiert, und so wirklich lust hatte ich nicht.
auch zu schlechte laune, um mir die mühe zu machen, um zu bloggen.


Samstag, 5. November 2011
ein wunder! ich habe mich seit langem gezicke & dummer ignoranz, endlich wieder mit LL vertragen!
ich staune. aber ich glaube, er hat was gegen mich. ich hoffe nicht, dass er denkt, dass ich gefragt hab, ob wir uns vertragen wollen & so, weil ich auf ihn steh, und was von ihm will! nein, nein, nein.
bitte nicht! ich will nichts' von ihm, außer dass wir uns wieder gut verstehen.
ich hatte 4 stunden Sondertraining, wegen wettkampf dieses wochenende.

Sonntag, 6. November 2011 
wieder 4 stunden sondertraining. anstrengend, anstrengend! aber spaß war dabei.
naja, muskelkater war die folge.
sonst weiter ist nichts mehr aufregendes passiert. nicht, dass ich mich erinnere.

Montag, 7. November 2011
bääh, schule. widerlich. es war - wie immer - stinklangweilig.
und ich habe - wie immer - schlechte noten nach hause gebracht.
und ich hatte - wie immer - totalen hunger.
die tage werden immer schneller, die momente immer kürzer, und die Erinnerung immer weniger.
die worte immer belogen, betrogen und beschmutzt, immer falsche gedanken zu den falschen freunden.
aber was soll man tun? das leben geht weiter - und nichts ist für immer.

Dienstag, 8. November 2011 
nichts wichtiges zu berichten, außer dass LL & ich uns UMARMT hatten - wow ;)
und das S & ich uns beleidigt hatten, wie sonst auch.
eigentlich ist es ja spaß, aber... irgendwie nicht mehr so wirklich. so kommt es rüber.
und die pausen werden immer langweiliger, und immer kürzer.
und der unterricht immer beschissener, und die noten immer schlechter.
alles nicht so leicht.


Mittwoch, 9. November 2011
boooaaaahhh, was für ein scheiß tag.
hunger ohne ende - fressen ohne ende!
Langweleile ohne ende - scheiße labern ohne ende!
dieser tag nimmt kein ende!
das ist schlimm. beleidigungen gegen S, schlechte laune, beleidigte fresse & schuldgefühle.
dröhnende kopfschmerzen, wimmernde dunkelheit, lila-farbener Himmel ohne mond.
konzentrationsschwäche, zitternde hände und kälte ohne ende.
es hat nichts - doch alles, ein ende.

-
langsam nähere ich mich der Tür. öffne sie, trete in den Flur.
gehe den Flur entlang, bis zur Küche. ich betrete den Raum, schweiß rinnt mir die Stirn hinunter.
langsam strecke ich meine Hände aus, um nach der Schublade zu greifen.
ich stelle mich davor, reiße die Schublade auf und schaue zu dem Inhalt.
ich lächle, zufrieden. schnappe nach einem Messer, nehme es heraus und schließe die Schublade.
triumphierend halte ich es in meinen zitternden Händen. kraftlos schaue ich auf meinen Körper hinab, meine Beine so dünn wie Stöcke, mein abgemagerter Bauch, meine Rippen, meine Arme.
mein eigen Haut und Knochen. aufgeregt lege ich das Messer an mein Arm.
ein Schnitt kann alles beenden! doch  nein. so einfach mach ich es nicht.
mit dem Messer in der Hand lief ich zurück in mein Zimmer, schaute mich um und entdeckte auf meinen Regalen an der Wand eine Kerze. in einem Geheimfach im Schrank waren Feuerzeuge, Zigaretten, Drogen und Klingen. ich zündete die Kerze an und betrachtete die Flamme.
ich legte sie ab, in eine Plastikschale. in kurzer Zeit wird es brennen.
ich schloss das Zimmer ab und ging mitsamt dem Messer und dem Schlüssel zum Badezimmer.
klappte die Kloschüssel hoch und warf den Schlüssel hinein. stopfte all das Klopapier rein und spülte.
haha, verstopftes Klo. schnell verriegelte ich auch die Badezimmertür. ruck-zuck schmiss ich mich in die Badewanne  und ließ Wasser einlaufen. volle Pulle, ohne Ende. den Abfluss geschlossen; das Messer in der rechten Hand. ich legte es sanft mit der Klinge an meinen Arm, und schnitt.
Blut gleitete über meinen Arm, über meine Knochen. ich schnitt mir die Beine auf, die Arme, meinen Bauch.
und zu guter letzt - ein Stich. ein kleiner piecksener Stich.
wie eine Spritze vom Arzt. leicht setzte ich die Messerspitze an meine Brust.
all mein Blut, dass einst in mir floss, strömt nun in die ganze Badewanne. gemischt mit dem Wasser, das war so schön anzuschauen.
wie ein Traum! du bist glücklich, liegst in einem blutrotem Wasser, wie im Paradies.
unendlich glücklich. ich schaute auf das Messer, das ich mit all meiner Kraft in meine Brust rammte.
ich spürte nichts mehr.
all das Wasser läuft nun über den Rand, das Badezimmer ist überflutet. ich riss das Messer aus meiner Brust, kraftlos setzte ich es an meine Kehle und kreischend beendete ich all meine Sorgen.
all meine Erinnerungen, all die Momente die ich litt, all meinen Schmerz.

In den Nachrichten kam folgendes:
"Die Familie Terris, die in der Middingten Road lebten, verstarb.
Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr wegen eines Brandes alarmiert worden. Als das Feuer gelöscht wurde, fand man die Familie tot auf.
Herr Terris und seine Frau lagen in einem Zimmer, völlig verbrannt.
Deren Tochter begann Selbstmord, so vermutet man. Sie setzte das Haus in Brand, bevor sie sich umbrach. Insider berichten, sie litt unter Depressionen und war psychisch krank. Die letzten tragischen Tage fehlte sie häufig in der Schule. Die CSI vermittelt noch, um Weiteres herauszufinden."
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Eine wunderschöne Nacht wünsche ich :*

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